Ein
Erlebnisbericht eines Skifahrers
Nicht Bolli oder Moser, nein, diesmal durfte die Carfirma Nüssli
aus Agasul uns in das Skiweekend chauffieren. Mit Emmi-Power-Coffee-Drink
und einem Coop-verschnitt von Kägi-frett versuchte der Reiseleiter
gleich zu Beginn Punkte bei uns zu sammeln. Und wie es halt im TV
so üblich ist wurden schon in der Früh Bier und Zwei-Komponentengetränke
konsumiert. Doch, das war noch nicht alles, was die Unterhaltung
und Verpflegung anbelangt. Ein Händy-Game wurde auch noch angeboten.
Die absolute Hammerfrage war: Wie viele Analphabeten gibt es in
der Schweiz? Die meisten lagen voll daneben; nur die Lehrerin (die
ist ja schuld, dass es so viele sind…) war mit ihrer Antwort
einigermassen richtig (Zur info: es sind ca. 3%). Nichts desto trotz,
der Sieg blieb im TV.
Für alle zu Hause gebliebenen, das Wetter war sensationell,
ebenso die Pistenverhältnisse. Die Speed-Gruppe, inklusive
Peier mit seinen Spaghetti-Skis, verbrachte die Mittagspause in
der Schwendi (nähe Talstation Schiffer). Eine alte Davos-Kollegin
von Päde, die mittlerweile in das Musikgeschäft gewechselt
hat, offerierte uns sogleich was zum trinken. Nach Hirsch-Entrecote
und einem Shot ging es gestärkt auf die Rennpiste. Start: Weissfluhjoch,
Ziel: Klosters Talstation, Wie: Hocke. Das ist Skifahren mit Päde.
Von den anderen kann ich leider nichts berichten, da ich diese nie
gesehen habe bis zum Nachtessen. Ach ja, einer hat sich noch telefonisch
gemeldet. Snow&Reti, wurde uns mitgeteilt, sei auch in Davos.
Und tatsächlich, er war beim Nachtessen anwesend. Nachdem auch
die Letzten ihren Hunger gestillt hatten, verschoben sich die Leute
in die Bar zum Jassen, Meiern, Schwatzen, Trinken, etc. Kurz vor
Mitternacht gingen dann auch die letzten zu Bett, wobei hier noch
anzufügen ist, dass unser Presi schon um neun Uhr die Segel
strich (Müdigkeit!). Dieses zu Bett gehen verlief nicht ganz
reibungslos, weil die Anzahl Betten nicht der Anzahl Teilnehmer
entsprach. Und nachdem sich Snow&Reti, der eigentlich keine
Übernachtung gebucht hatte, im Bett von Päde breit machte
wurde schon das schlimmste befürchtet. Doch zur Überraschung
aller, verzog sich der letztgenannte ohne zu murren.
08.15 auf der Piste. Die Verhältnisse zu beschreiben fällt
schwer. Kurz um, es waren traumhafte Bedingungen. Nach 136mal Weissfluhgipfel
ging dieser Skitag zu Ende. Für den Schreiber bleibt dieser
Tag aufgrund des Wetters, Pisten und gefahrenen Kilometer in Erinnerung,
für andere wiederum waren es die 65 Wodka Redbull und 47 Weizenbiere,
oder so ähnlich, die diesen Tag unvergesslich machten.
Zur Überraschung aller war es nicht Michi, der auf der Heimfahrt
für Unterhaltung sorgte, sondern John Deli the Deer (Hirsch!).
Kostprobe: Ich will Söhne, die bringen Töchter nach Hause.
Ob er am Montag danach arbeiten war wissen die Götter. Aber
er selbst hatte sogar Zweifel angemeldet ob er denn wirklich arbeitsfähig
sei nach so einem Tag. Ach ja, fast hätte ich es vergessen,
die Dame hinter der Bar in der Parsennhütte heisst Mirjam und
kommt aus Hundwil.
Danke Stef für das Organisieren, wir kommen wieder einmal.
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