Ski-Weekend, Davos 17./18. Feb. 07 > zurück

Ein Erlebnisbericht eines Skifahrers
Nicht Bolli oder Moser, nein, diesmal durfte die Carfirma Nüssli aus Agasul uns in das Skiweekend chauffieren. Mit Emmi-Power-Coffee-Drink und einem Coop-verschnitt von Kägi-frett versuchte der Reiseleiter gleich zu Beginn Punkte bei uns zu sammeln. Und wie es halt im TV so üblich ist wurden schon in der Früh Bier und Zwei-Komponentengetränke konsumiert. Doch, das war noch nicht alles, was die Unterhaltung und Verpflegung anbelangt. Ein Händy-Game wurde auch noch angeboten. Die absolute Hammerfrage war: Wie viele Analphabeten gibt es in der Schweiz? Die meisten lagen voll daneben; nur die Lehrerin (die ist ja schuld, dass es so viele sind…) war mit ihrer Antwort einigermassen richtig (Zur info: es sind ca. 3%). Nichts desto trotz, der Sieg blieb im TV.
Für alle zu Hause gebliebenen, das Wetter war sensationell, ebenso die Pistenverhältnisse. Die Speed-Gruppe, inklusive Peier mit seinen Spaghetti-Skis, verbrachte die Mittagspause in der Schwendi (nähe Talstation Schiffer). Eine alte Davos-Kollegin von Päde, die mittlerweile in das Musikgeschäft gewechselt hat, offerierte uns sogleich was zum trinken. Nach Hirsch-Entrecote und einem Shot ging es gestärkt auf die Rennpiste. Start: Weissfluhjoch, Ziel: Klosters Talstation, Wie: Hocke. Das ist Skifahren mit Päde. Von den anderen kann ich leider nichts berichten, da ich diese nie gesehen habe bis zum Nachtessen. Ach ja, einer hat sich noch telefonisch gemeldet. Snow&Reti, wurde uns mitgeteilt, sei auch in Davos. Und tatsächlich, er war beim Nachtessen anwesend. Nachdem auch die Letzten ihren Hunger gestillt hatten, verschoben sich die Leute in die Bar zum Jassen, Meiern, Schwatzen, Trinken, etc. Kurz vor Mitternacht gingen dann auch die letzten zu Bett, wobei hier noch anzufügen ist, dass unser Presi schon um neun Uhr die Segel strich (Müdigkeit!). Dieses zu Bett gehen verlief nicht ganz reibungslos, weil die Anzahl Betten nicht der Anzahl Teilnehmer entsprach. Und nachdem sich Snow&Reti, der eigentlich keine Übernachtung gebucht hatte, im Bett von Päde breit machte wurde schon das schlimmste befürchtet. Doch zur Überraschung aller, verzog sich der letztgenannte ohne zu murren.
08.15 auf der Piste. Die Verhältnisse zu beschreiben fällt schwer. Kurz um, es waren traumhafte Bedingungen. Nach 136mal Weissfluhgipfel ging dieser Skitag zu Ende. Für den Schreiber bleibt dieser Tag aufgrund des Wetters, Pisten und gefahrenen Kilometer in Erinnerung, für andere wiederum waren es die 65 Wodka Redbull und 47 Weizenbiere, oder so ähnlich, die diesen Tag unvergesslich machten.
Zur Überraschung aller war es nicht Michi, der auf der Heimfahrt für Unterhaltung sorgte, sondern John Deli the Deer (Hirsch!). Kostprobe: Ich will Söhne, die bringen Töchter nach Hause. Ob er am Montag danach arbeiten war wissen die Götter. Aber er selbst hatte sogar Zweifel angemeldet ob er denn wirklich arbeitsfähig sei nach so einem Tag. Ach ja, fast hätte ich es vergessen, die Dame hinter der Bar in der Parsennhütte heisst Mirjam und kommt aus Hundwil.
Danke Stef für das Organisieren, wir kommen wieder einmal.

Daniel Petrinec